Regionales Lernen bzw. das selbstorganisierte und vernetzte Lernen in und von Regionen ist stark davon abhängig, inwiefern es gelingt, Lernorte und –konzepte zu entwickeln, die die vielfältigen Bedarfe und Ansprüche der Menschen und Organisationen befriedigen.
Es geht darum, Instrumente zu etablieren, welche alle möglichen Zielgruppen einer Lernenden Region entsprechend ihrer spezifischen Voraussetzungen und Charakterisktika erreichen und sie motivieren, sich in umfassende individuelle, interindividuelle, organisationale und inter- organisationale Orientierungs-, Lern- und Veränderungsprozesse einzubringen.
Viele der bisherigen pädagogischen Konzepte, etbalierten Lernorte und Lerntechniken sind angesichts des neuen Paradigmas der Selbstorganisation und Vernetzung von Lern- und Entwicklungsprozessen nicht mehr zeitgemäß oder bedürfen zumindest einer weitgehenden Überarbeitung und Erweiterung.
Im Diskurs sowie in der Praxis einer veränderter Pädagogik und Didaktik gibt es jedoch auch viele Fortschritte und Good-Practise-Beispiele, die der Selbstverantwortung und Selbststeuerung von Lernprozessen Rechnung tragen. Nichtsdestotrotz ist die Lernende Gesellschaft und ihre Bildungsakteure hier noch am Anfang.
Um den interregionalen und interdisziplinären Transfer diesbezüglich zu unterstützen, soll auf dieser Seite eine Sammlung von pädagogischen Konzepten und neuen Lernorten bzw. Lernarrangements entstehen, die den praxisorientierten und wissenschaftlichen Innovationsprozess befruchten.
In der linken Leiste sehen Konzepten für eine veränderte Pädagogik und Didaktik, die selbstorganisiertes und lebensbegleitendes Lernen unterschiedlicher Zielgruppen unterstützen. Rechts finden Sie Beispiele Guter Praxis hinsichtlich neuer Lernorte bzw. -arrangements sowie innovativer Bildungseinrichtungen oder Unternehmen und Verwaltungen, die sich in Lernenden Regionen auf den Weg gemacht haben, für sich und ihre Kunden bzw. MitarbeiterInnen lebens- und arbeitsintegrierte Lernformen zu realisieren.