Nahezu jede Internetplattform verfügt über ein Forum. Auch für die Diskussion von Infrastrukturen und Unterstützungsformen selbstorganisierten Lernens für eine Lernende Region soll eine Möglichkeit der offenen fortlaufenden Diskussion und Nachfrage gegeben werden.
Der Prozess der Diskurse soll sich jedoch – wie RegioInfra insgesamt – selbst organisieren. Das heißt, das Forum findet erst allmählich und schrittweise seine thematischen Cluster.
Hierfür beginnen wir mit einem linearen unstrukturierten Diskussionsprozess. Sobald sich thematische Verdichtungen ergeben, wird über den Systemadministrator über die linke Leiste ein neues Themenfeld eröffnet. Für spezielle Arbeitsgruppen, die sich zur zeitweiligen Bearbeitung oder Diskussion bestimmter Ideen oder Konzepte finden, können beim Systemadministrator auch offene oder per Paßwort geschützte virtuelle „Arbeitsräume“ erbeten werden.
Insgesamt soll der Diskurs um Infrastrukturen für selbstorganisiertes Lernen jedoch offen geführt werden. Jede zeitweilig geschlossene Arbeitsgruppe wird daher monatlich um die Öffnung ihrer Ergebnisse gebeten. Denn alle Interessierten und Beteiligten sind in RegioInfra explizit aufgefordert Ideen zu „klauen“ und zu kopieren, Elemente zu übernehmen und weiterzuentwickeln…
Dies soll die Angst (die gerade auch im Bildungs- und Weiterbildungssystem sowie in der Wissenschaft und Forschung angesichts des allgegenwärtigen Ideenklaus zum Alltag geworden ist und sich so innovationshinderlich auswirkt) im Sinne einer neuen Lern- und Wissenschaftskultur von Beginn an vermeiden und den kollegialen Wissens- und Erfahrungsaustausch beflügeln und beschleunigen. Linux hat es vor gemacht. RegioInfra macht es nach. Und macht damit den Anfang zu Open Sources in einer Lernenden Gesellschaft.